Lotto 6aus49 – Gewinnchancen und Gewinnklassen

Diese Seite bündelt, was sich beim klassischen deutschen Lotto 6aus49 aus den Spielregeln herleiten lässt: die Gewinnwahrscheinlichkeit jeder der neun Gewinnklassen, das Ausschüttungsprinzip und der Ziehungsablauf. Jede Zahl entsteht aus der Kombinationsformel und ist nachrechenbar.

Jede Lottoziehung ist ein unabhängiges Zufallsereignis: aus vergangenen Ziehungen folgt für die nächste nichts. Mehr dazu unter Wie funktioniert Lotto?

Chancen und Regeln

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Kombinationen gibt es bei Lotto 6aus49?

Aus 49 Zahlen sechs zu ziehen ergibt C(49,6) = 13.983.816 Kombinationen. Mit der Superzahl, die zusätzlich eine Ziffer von 0 bis 9 auf dem Spielschein bestimmt, sind es 13.983.816 · 10 = 139.838.160 – das ist die Chance in Gewinnklasse 1.

Warum gibt es 9 Gewinnklassen und nicht mehr?

Gewertet wird ab zwei Richtigen mit Superzahl. Jede Kombination aus Trefferanzahl und Superzahl-Treffer bildet eine Klasse, solange sie oberhalb dieser Schwelle liegt: 6+SZ, 6, 5+SZ, 5, 4+SZ, 4, 3+SZ, 3 und 2+SZ. Zwei Richtige ohne Superzahl sind zwar häufig – rund jeder achte Tipp – werden aber nicht ausgezahlt.

Wie berechnet man die Chance auf 4 Richtige?

Man zählt die günstigen Fälle: vier der sechs gezogenen Zahlen treffen, C(6,4) = 15 Möglichkeiten, und die zwei restlichen Kreuze liegen unter den 43 nicht gezogenen Zahlen, C(43,2) = 903. Das ergibt 15 · 903 = 13.545 günstige Kombinationen. Ohne Superzahl-Treffer mit 9 multipliziert und durch 139.838.160 geteilt: rund 1 : 1.147.

Verändert sich die Wahrscheinlichkeit, wenn ich immer dieselben Zahlen spiele?

Nein. Jede Ziehung ist unabhängig von allen vorherigen, und jede Kombination ist gleich wahrscheinlich. Dieselben Zahlen über Jahre zu spielen verändert die Chance pro Ziehung nicht – nur die Anzahl der Ziehungen, an denen man teilnimmt.